Insta-Trend Rückblick 2016 - Doktorarbeit in London, Nairobi, Bremen
- Dr. Miriam Pahl
- 19. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Was war noch mal in 2016? Momentan geistert ein Trend durch die sozialen Medien, in dem auf das Jahr 2016 zurückgeblickt wird. Menschen teilen Fotos von sich selbst vor 10 Jahren, blicken zurück, was sie damals gemacht haben, was damals anders war, welche Transformation sie seitdem durchlaufen sind.
Ich mag ja solche Throwbacks und habe das zum Anlass genommen, selbst mal in mein Fotoarchiv auf meinem Handy zu schauen. Damals habe ich noch deutlich weniger Fotos gemacht als heute, deswegen war 2016 recht schnell durchgeblättert.

Ich habe 2016 an meiner Doktorarbeit geschrieben und viele Projekte drumherum gemacht. Ich war in London an der SOAS University of London eingeschrieben und hatte dort auch Lehraufträge. Meine Doktormutter und Chefin war sehr zufrieden mit mir als Teaching Associate.


Da mein Mann fest in Nairobi war, nannte ich damals London, Nairobi und Bremen mein Zuhause. Ich hatte Vielfliegerstatus, aber mein Lieblingsfortbewegungsmittel war mein Rennrad.

Ich habe an vielen unterschiedlichen Schreibtischen gearbeitet und geschrieben. In Cafés, in Bibliotheken, in kleinen dunklen (überteuerten) Zimmerchen in London, auf der Terrasse unserer Wohnung in Nairobi, überall, nirgendwo.
Ich habe damals irre viel Yoga gemacht und war so fit und flexibel wie nie davor oder danach. Wir sind in der Zeit auch viele Radtouren im Umland Nairobis mitgefahren.


Das Schreiben, Lesen, Recherchieren, Nachdenken, Planen, Analysieren hat mir Spaß gemacht. Morgens um 6 Uhr ging meistens mein Arbeitstag los, mittags bin ich oft zum Yoga gefahren. Mir war gar nicht bewusst, wie selbstbestimmt ich meistens leben und arbeiten konnte.
Mir ist letztes Jahr aufgefallen, dass ich das selbstbestimmte Arbeiten aus der Zeit meiner Doktorarbeit vermisse. Mittags zum Yoga, dafür abends noch einmal ran, zwischendurch mal einen Tag ausfallen lassen und dafür am Wochenende noch was machen. Diese Erkenntnis habe ich für mich genutzt: Ich trage jetzt häufiger spontan Überstundenausgleich ein, um auch mal vormittags zum Sport zu gehen, wenn ich keine Termine habe. Außerdem mache ich häufiger kleine Pausen und gehe dann eine Runde um den Block, anstatt mich selbst an den Schreibtisch zu fesseln. Der Blick in's Fotoarchiv aus dieser Zeit bestätigt mich darin.
Was hast du 2016 noch gemacht, was du vielleicht wieder aufnehmen solltest? Schreib mir gerne einen Kommentar, das motiviert mich!
Über mich

Ich bin Miriam, Expertin für wissenschaftliches Arbeiten, Lektorin für wissenschaftliche Texte und Schreibberaterin aus Bremen.
Mit meinem Lektorat Am Schreibtisch unterstütze ich Studierende und Doktorand:innen bei ihren Abschlussarbeiten und bei der Veröffentlichung ihrer ersten Fachartikel.
Mein Fokus liegt dabei auf einem präzisen Ausdruck, der komplexe Sachverhalte verständlich vermittelt.
Folge mir auch gerne auf Instagram für kleine Happen zum wissenschaftlichen Schreiben.
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